Die Stadtbäckerei Frerker

Logo Im März 1893 gründete Bäckermeister Heinrich Frerker eine Bäckerei mit Konditorei, Gemischtwarenhandel und Gastwirtschaft. Seine junge Ehefrau Johanna, geb. Thesing, arbeitete tatkräftig mit, und das Geschäft blühte auf. Doch nur von kurzer Dauer war diese Freude, denn 1904 trafen das Unternehmen gleich zwei harte Schicksalsschläge: Erst verstarb die junge Ehefrau, und kurz darauf brannte das Geschäftshaus völlig ab. Unerschütterlich aber begann Heinrich Frerker von neuem, baute das Geschäft wieder auf und aus und heiratete Maria Wehage aus Essen (Oldbg).

Logo Einen wesentlichen Geschäftsumbau vollzog sein Sohn Gerhard mit seiner Ehefrau Johanna, geb. Borgmann, der 1927 das Geschäft übernommen hatte. Er war mit Johanna Borgmann verheiratet und legte mit seiner Arbeit den Grundstein für das heutige Konditorei-Café. Ein weiteres Mal meinte es das Schicksal nicht gut, denn kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, fernab kriegswichtiger Ziele, traf am 10. April 1945 eine Bombe das Haus und zerstörte es total. Die Hartnäckigkeit, sich den Prüfungen des Lebens nicht zu beugen, hatte auch diese Generation geerbt und baute das Unternehmen abermals auf und aus, und es zeigte sich ab 1948 seinen Kunden größer und schöner.

Logo Nach Ausbildungsjahren in Münster, Braunschweig und Bremen übernahmen 1961 in der dritten Generation Heinrich Frerker und seine Ehefrau Klara das Unternehmen und führten es in eine neue Unternehmensdimension. Modernes und traditionelles mischen sich, so dass moderne Angebots- und Produktionsformen mit traditionellem meisterlichen Können kombiniert einen mittelständischen Handwerksbetrieb besonderer Qualität haben entstehen lassen.

Logo Mittlerweile ist mit Schwiegersohn Bernhard Kurre und Ehefrau Monika, geb. Frerker, die vierte Generation in das Unternehmen eingetreten, um gemeinsam wie in der Vergangenheit durch unbeirrten Einsatz das Lebenswerk von Heinrich Frerker aus Ankum im neuen Jahrhundert, ja sogar Jahrtausend zu führen.